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Cap vs. FriendlyCaptcha

FriendlyCaptcha war eines der ersten Proof-of-Work-CAPTCHAs, mit Fokus auf EU-Datenschutzkonformität. Es ist ein gehosteter kommerzieller Dienst mit einem kostenlosen Tarif für nicht-kommerzielle Nutzung und bezahlten Tarifen für alles andere.

Kurzes Fazit

Wenn du gezielt ein kostenpflichtiges, in der EU gehostetes Produkt mit Herstellersupport, SLA und Vertriebskontakt brauchst, ist FriendlyCaptcha eine vernünftige Wahl. Willst du dasselbe Proof-of-Work-Modell ohne Rechnung und ohne Request-Quote, ist Cap eine kostenlose, selbst gehostete, quelloffene Alternative, die du von Anfang bis Ende kontrollierst.

Wo FriendlyCaptcha sinnvoll ist

  • Du brauchst einen Anbieter mit Vertrag, SLA und EU-Hosting, um das jemand anderes kümmert.
  • Dein Traffic ist vorhersehbar und klein genug, um bequem in einen bezahlten Tarif zu passen.
  • Du willst keinerlei Infrastruktur betreiben.

Wo Cap die bessere Wahl ist

  • Keine Quoten, egal bei welchem Volumen. Der Starter-Plan von FriendlyCaptcha kostet 9 €/Monat für 1.000 Requests/Monat, mit höheren Stufen, je größer du wirst. Cap ist bei jedem Volumen kostenlos: keine Gebühr pro Request, kein Domain-Limit.
  • Der Server ist quelloffen. Die Framework-Integrationen von FriendlyCaptcha sind quelloffen, der Server aber proprietär. Cap steht durchgehend unter Apache 2.0.
  • Selbst gehostet. Cap läuft auf deiner eigenen Infrastruktur, auf einem 5-$-VPS, ganz ohne Round-Trip zu Dritten.
  • Zwei Verifizierungsebenen. Cap legt Instrumentation-Challenges über den Proof-of-Work. FriendlyCaptcha bietet nur PoW.
  • Kein "Anbieterrisiko". Quelloffen, selbst gehostet, Apache 2.0. Keine überraschenden Preisänderungen, keine überraschenden Abschaltungen.

Wo sie sich ähneln

  • Beide nutzen Proof-of-Work als primären Mechanismus.
  • Beide sind von Grund auf DSGVO- und CCPA-freundlich.
  • Beide haben eine saubere, barrierearme Widget-UX ohne Bilderrätsel.

Siehe auch